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Die Wikinger

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Die Heimat der skandinavischen Wikinger ist seit 13.000 Jahren besiedelt. Als die Goten kurz nach Christi Geburt über die Ostsee an die Weichselmündung setzten und bis um 300 auf die Krim vordrangen, befand sich Skandinavien in einer Blütezeit. Schwunghafter Handel ermöglichte einen hohen Lebensstandard. Abgeschlagen durch die Krise nach dem Untergang des Römischen Reiches, erinnerten sich ein paar Nordmänner nach 500 wieder an diese große Zeit, und zogen aus, um sich das zu nehmen, was sie wieder reich machen sollte.

Durch organisierte Raubzüge, aber auch durch Handel mit ihren Kolonien in Irland, Island, Grönland, Russland und sogar Nordamerika erworben die Wikinger einen Ruhm, der sie noch heute umgibt. Sie gründeten Ende des 9. Jahrhunderts in Weißrussland - der Ukraine - und Russland das erste ostslawische Reich der Rus, den Vorgänger Russlands. Es reichte von den Steppen nördlich des Schwarzen Meeres bis St.Petersburg und an die Grenzen Finnlands, von wo sie immer wieder Verstärkung holten und bis zum 12. Jahrhundert auch sehr aktiv waren.

Selbst nach Persien war ihr Ruhm gedrungen, Heerscharen von Wikingern lehrten den Menschen das Fürchten, bekannt durch ihren Mut und Kampfstärke. In Konstantinopel stellten sie lange Zeit die Leibgarde des oströmischen Kaisers (Warägergarde). In England wurde am Weihnachtstag 1066 William the Conquerer, Herzog der von Wikingern besetzten Normandie, in der Westminster Abbey zum König William I. of England gekrönt.

An dieser Stelle sollen Informationen über jene Nordmänner gegeben werden, die Europa so stark veränderten.




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